Willkommen bei Tierisch & Aktuell!

Aktuelles und Informatives rund um das Thema Tier, Tierschutz, Aktionen und vieles mehr!

 

 

Bitte auch den Blog beachten!

Der billige Hund



Eine traurige Geschichte von "Lea"

Dies ist die Geschichte von Lea, einem Hund, der von einem illegalen Hundehändler stammt.
Hunde von Züchtern kosten zwischen 500 - 1500 Euro.
Wenn Sie Ihren Hund bei Hundehändlern oder Schwarzzüchtern kaufen, bezahlen Sie nur 200 - 400 Euro.
Doch die Folgekosten sind viel höher als der Preis eines Welpen, den Sie bei einem guten Züchter kaufen.

 

*

 

 

Ich weiß nicht mehr wo ich geboren bin.
Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns.
Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn.

 

Sie hatte nur wenig Milch für mich, meine Brüder und Schwestern.
Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.

Als sie mich von meiner Mama wegnahmen hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaumdurchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht.

 

 

Die Menschen sagten, daß sie jetzt endlich Geld wollten und daß das Geschrei meiner Schwestern und mir ihnen auf die Nerven ging.
So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht.
Wir kuschelten uns aneinander und fühlten, wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam um uns zu trösten.

 

 

All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche wir sind in einem PETSHOP, einem Laden, wo es viele Tiere gibt.
Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen.
Wir hörten auch das Wimmern von anderen Welpen.
Meine Schwestern und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinem Käfig.

 

 

Manchmal kommen Menschen uns anzuschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen.
Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinem Käfig.
Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch, um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns andere sind grob und tun uns weh.
Oft hören wir sagen: "Oh, sind die süß, ich will eines" aber dann gehen die Leute wieder fort.

Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben.
Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist.
Als die Händler sie am Morgen aus dem Käfig nehmen, sagen sie, meine Schwester sei krank gewesen und ich solle verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme.
Niemand beachtet mein leises Weinen, als meine kleines Schwesterchen weggeworfen wird.

 

 

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft !
Jetzt wird alles gut !
Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben.


Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hündchen.
Ich heiße " Lea ".

 

Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar.
Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe.
Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

 


Erster Besuch beim Tierarzt.
Es war ein seltsamer Ort, mich schauderte.
Ich bekam einige Spritzen.
Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre oK, dann entspannte ich mich.
Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus.
Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Herzfehlern.
Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien.
Ich habe nichts von alledem begriffen, aber es war so furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.
Jetzt bin ich 6 Monate alt.

Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh.
Die Schmerzen gehen nie weg.
Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem Mädchen spielen will.
Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht.
Vater und Mutter sprechen über mich.
Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.
In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es "genetisch" und "nichts zu machen".
Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen.
Es geht nicht.

 

 

Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je.
Ich konnte nicht einmal aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen.
Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam. Was ist los ?
War ich böse ?? Sind sie am Ende böse auf mich ?
Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich.
Ach wenn nur diese Schmerzen aufhörten !
Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken, aber wenigstens erreiche ich ihre Hand.
Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst.
Die Menschen weinen in mein Fell. Ich fühle, wie sehr sie mich lieben.
Mit Mühe schaffe ich es, Ihre Hand zu lecken.
Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich und ich empfinde etwas weniger Schmerzen.
Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich ... Gott sei Dank der Schmerz geht zurück.

Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit.

 

Ein Traum, ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese.
Sie rufen mir zu, daß es dort keine Schmerzen gibt, nur Frieden und Glück.
So sage ich meiner Menschenfamilie Auf Wiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise, mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.

 

 

Viele Jahre wollte ich mit euch verbringen, es hat nicht sein sollen .
Statt dessen habe ich euch so viel Kummer gemacht.
Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.

*

 

" LEA" 1999 J. Ellis bewilligte Übersetzung von E. Wittwer
Dieser Text darf und soll weiter verbreitet werden

Auch UkrainerInnen gehen auf die Strasse! Protest in Kiev am 21.12.2011

Ein gutes und friedliches Jahr wünscht Tierisch & Aktuell!
Ein gutes und friedliches Jahr wünscht Tierisch & Aktuell!

Eine Legende der Lakota-Sioux

Als die Welt erschaffen wurde, kämpften Erster Mann und Erste Frau um Wärme, um Ersten Winter zu überleben. So ging es auch Erste Hündin. Im tiefsten Winter warf sie ihre Welpen.

 

Jede Nacht bettete sie sich in einen Busch und sah sehnsuchtsvoll auf das Feuer, das Erster Mann und Erste Frau warm hielt. Der erste Winter war eisig, so kalt, dass Erste Hündin sich nicht getraute, ihre Welpen für die Suche nach Nahrung für ihren eigenen Bauch allein zu lassen, aus Angst, sie würden erfrieren in ihrer Abwesenheit. Sie legte sich zum Schutz um sie herum, doch der Wind war bitterkalt. Ihr Bauch schrumpfte vor Hunger, und bald hatte sie keine Milch mehr.

 

Der kleinste Welpe starb und Erste Hündin fühlte, wie auch ihre Lebenskraft schwand, als sie für die verbliebenen Welpen sorgte. Die Angst um das Leben der Kleinen sagte ihr, dass sie keine andere Wahl hatte, als sich dem Feuer zu nähern und Erste Frau und Ersten Mann zu bitten, die Wärme des Feuers und Nahrung mit ihr zu teilen.

 

Langsam kroch sie zum Feuer und sprach zu Erster Frau, die selbst hochschwanger war: «Ich bin eine Mutter und bald wirst auch Du eine sein. Ich will, dass meine Kinder überleben, wie Du es für die Deinen willst. Ich schlage dir einen Pakt vor» Erste Frau und Erster Mann hörten ihr zu. «Ich sterbe bald, nehmt meine Welpen, zieht sie auf und gebt ihnen den Namen Hund. Sie werden Eure Beschützer sein, werden Euch vor Gefahren warnen, Euch warm halten, Euer Lager behüten und sogar ihr Leben geben, um Euch und Eure Kinder zu beschützen. Sie werden Euch und den folgenden Generationen gute Kameraden sein, niemals den Platz an ihrer Seite verlassen, solang es die Menschen gibt.

 

Dafür sollt Ihr die Wärme Eures Feuers und die Nahrung mit ihnen teilen. Ihr werdet meinen Kindern Liebe und Freundlichkeit geben, sie pflegen, wenn sie krank werden, wie Ihr es mit Euren eigenen Kindern tut. Wenn sie Schmerzen haben, werdet Ihr ein scharfes Messer an ihre Kehle setzen, um ihr Elend zu gnädig zu beenden. Als Gegenleistung erhaltet Ihr die Loyalität und Treue meiner Kinder und all ihren Nachkommen bis zum Ende der Zeit». Erste Frau und erster Mann waren einverstanden.

 

Erste Hündin ging zu ihrem Nest im Busch und brachte mit ihrer letzten Kraft jeden Welpen einzeln zum Feuer. Während sie dies tat, brachte Erste Frau ihr Kind zur Welt, wickelte es in Hasenfell und legte es zu den Welpen am Feuer. Erste Hündin legte sich dazu, leckte noch mal ihre Welpen, dann ging sie in die Nacht, um unter den Sternen zu sterben.

 

Doch bevor sie in der Dunkelheit verschwand, sprach sie noch mal zu Erster Frau: «Meine Kinder werden diesen Pakt einhalten für alle Generationen. Aber wenn der Mensch ihn bricht, wenn Du oder Deine Kindeskinder einem Hund Wärme oder Nahrung verweigern oder einen gnädigen Tod, werdet Ihr von Krieg, Hunger und Krankheiten geplagt sein. So wird es sein bis der Pakt von der Menschheit wieder erfüllt wird».

 

Mit diesen Worten trat sie in die Nacht und schickte ihren Geist zum Schöpfer.

Ein Tier unterm Weihnachtsbaum? Bitte NIE unüberlegt!

Tiere unterm Weihnachtsbaum

 

Unter einem Weihnachtsbaum, da liegt ein kleiner Hundetraum.

Ein Welpe, so ein süsser Schatz, Geschenk für den Familienfratz.

Doch diese hält vom Hund nicht viel, mag viel lieber ihr Videospiel.

 

Der Hund, der will ein wenig Liebe, bekommt doch Tritte

und auch Hiebe und weil er auch nicht immer hört,

ist das Familienglück gestört, das Tisch- und Stuhlbein angenagt,

wird er dann in den Hof gejagt.

 

Dort lebt er Tage, Wochen, Jahre, niemand kämmt mal seine Haare.

Bewachte er den Hof und bellte, gab es für den Lärm noch Schelte.

Die Zeit geht rum und er wird alt, die Nächte, die sind immer kalt.

Ganz einsam, ohne etwas Schutz, liegt er dort in seinem Schmutz.

 

Er hofft noch immer auf ein Wunder, denn seine Jahre werden runder.

Doch Liebe, die bekommt er nicht. Bei Kälte quält ihn auch die Gicht.

Aber seine Familie, die kümmert das schon lange nicht.

 

Er würd’ doch ALLES für sie machen, während sie drinnen unterm Christbaum lachen. Er würde ihnen sein Leben schenken, damit sie nur einmal an ihn denken.

Er ist so einsam und so schwach, er hofft so sehr auf die heilige Nacht und dass ein Engel ihn bewacht.

 

Denn wenn er geht, so ganz allein, hofft er dass doch jemand um ihn weint….

 

Dieses Jahr unter der Tanne liegt für die Tochter nun ein Nerz...

und draussen, einsam in der Kälte stirbt wahrenddessen ganz allein,

wieder ein gebrochenes Hundeherz…

 

Nach Jahren unterm Weihnachtsbaum, erlischt ein kleiner Hundetraum…

 

(Verfasser/in unbekannt)

Grußwort für die "Aktion Fair Play" zum Stopp der Hundetötung in der Ukraine.

Proteste, wohin man sieht! Danke Bianca!
Proteste, wohin man sieht! Danke Bianca!

Auch die Fans in Bremen haben mitgemacht!!!! Super Aktion! Danke!

Das Tierschutz rocken kann, bewiesen am Wochenenende in Österreich einmal mehr zahlreiche Rock- und Metallmusiker. Bei einer spontanen Aktion entstand dieses Bild für das wir uns sehr bedanken, vor allem aber für Eure vorbildliche Aktion!