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Eine traurige Geschichte von "Lea"
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Ich weiß nicht mehr wo ich geboren bin.
Sie hatte nur wenig Milch für mich, meine Brüder und Schwestern. Als sie mich von meiner Mama wegnahmen hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaumdurchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht.
Die Menschen sagten, daß sie jetzt endlich Geld wollten und daß das Geschrei meiner Schwestern und mir ihnen
auf die Nerven ging.
All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche wir sind in einem PETSHOP, einem Laden, wo es viele
Tiere gibt.
Manchmal kommen Menschen uns anzuschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten
sie mit uns spielen.
Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft !
Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar.
Erster Besuch beim Tierarzt.
Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh.
Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je.
Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit.
Ein Traum, ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese.
Viele Jahre wollte ich mit euch verbringen, es hat nicht sein sollen . *
" LEA" 1999 J. Ellis bewilligte Übersetzung von E. Wittwer |
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Ein gutes und friedliches Jahr wünscht Tierisch & Aktuell!
Als die Welt erschaffen wurde, kämpften Erster Mann und Erste Frau um Wärme, um Ersten Winter zu überleben. So ging es auch Erste Hündin. Im tiefsten Winter warf sie ihre Welpen.
Jede Nacht bettete sie sich in einen Busch und sah sehnsuchtsvoll auf das Feuer, das Erster Mann und Erste Frau warm hielt. Der erste Winter war eisig, so kalt, dass Erste Hündin sich nicht getraute, ihre Welpen für die Suche nach Nahrung für ihren eigenen Bauch allein zu lassen, aus Angst, sie würden erfrieren in ihrer Abwesenheit. Sie legte sich zum Schutz um sie herum, doch der Wind war bitterkalt. Ihr Bauch schrumpfte vor Hunger, und bald hatte sie keine Milch mehr.
Der kleinste Welpe starb und Erste Hündin fühlte, wie auch ihre Lebenskraft schwand, als sie für die verbliebenen Welpen sorgte. Die Angst um das Leben der Kleinen sagte ihr, dass sie keine andere Wahl hatte, als sich dem Feuer zu nähern und Erste Frau und Ersten Mann zu bitten, die Wärme des Feuers und Nahrung mit ihr zu teilen.
Langsam kroch sie zum Feuer und sprach zu Erster Frau, die selbst hochschwanger war: «Ich bin eine Mutter und bald wirst auch Du eine sein. Ich will, dass meine Kinder überleben, wie Du es für die Deinen willst. Ich schlage dir einen Pakt vor» Erste Frau und Erster Mann hörten ihr zu. «Ich sterbe bald, nehmt meine Welpen, zieht sie auf und gebt ihnen den Namen Hund. Sie werden Eure Beschützer sein, werden Euch vor Gefahren warnen, Euch warm halten, Euer Lager behüten und sogar ihr Leben geben, um Euch und Eure Kinder zu beschützen. Sie werden Euch und den folgenden Generationen gute Kameraden sein, niemals den Platz an ihrer Seite verlassen, solang es die Menschen gibt.
Dafür sollt Ihr die Wärme Eures Feuers und die Nahrung mit ihnen teilen. Ihr werdet meinen Kindern Liebe und Freundlichkeit geben, sie pflegen, wenn sie krank werden, wie Ihr es mit Euren eigenen Kindern tut. Wenn sie Schmerzen haben, werdet Ihr ein scharfes Messer an ihre Kehle setzen, um ihr Elend zu gnädig zu beenden. Als Gegenleistung erhaltet Ihr die Loyalität und Treue meiner Kinder und all ihren Nachkommen bis zum Ende der Zeit». Erste Frau und erster Mann waren einverstanden.
Erste Hündin ging zu ihrem Nest im Busch und brachte mit ihrer letzten Kraft jeden Welpen einzeln zum Feuer. Während sie dies tat, brachte Erste Frau ihr Kind zur Welt, wickelte es in Hasenfell und legte es zu den Welpen am Feuer. Erste Hündin legte sich dazu, leckte noch mal ihre Welpen, dann ging sie in die Nacht, um unter den Sternen zu sterben.
Doch bevor sie in der Dunkelheit verschwand, sprach sie noch mal zu Erster Frau: «Meine Kinder werden diesen Pakt einhalten für alle Generationen. Aber wenn der Mensch ihn bricht, wenn Du oder Deine Kindeskinder einem Hund Wärme oder Nahrung verweigern oder einen gnädigen Tod, werdet Ihr von Krieg, Hunger und Krankheiten geplagt sein. So wird es sein bis der Pakt von der Menschheit wieder erfüllt wird».
Mit diesen Worten trat sie in die Nacht und schickte ihren Geist zum Schöpfer.
Tiere unterm Weihnachtsbaum
Unter einem Weihnachtsbaum, da liegt ein kleiner Hundetraum.
Ein Welpe, so ein süsser Schatz, Geschenk für den Familienfratz.
Doch diese hält vom Hund nicht viel, mag viel lieber ihr Videospiel.
Der Hund, der will ein wenig Liebe, bekommt doch Tritte
und auch Hiebe und weil er auch nicht immer hört,
ist das Familienglück gestört, das Tisch- und Stuhlbein angenagt,
wird er dann in den Hof gejagt.
Dort lebt er Tage, Wochen, Jahre, niemand kämmt mal seine Haare.
Bewachte er den Hof und bellte, gab es für den Lärm noch Schelte.
Die Zeit geht rum und er wird alt, die Nächte, die sind immer kalt.
Ganz einsam, ohne etwas Schutz, liegt er dort in seinem Schmutz.
Er hofft noch immer auf ein Wunder, denn seine Jahre werden runder.
Doch Liebe, die bekommt er nicht. Bei Kälte quält ihn auch die Gicht.
Aber seine Familie, die kümmert das schon lange nicht.
Er würd’ doch ALLES für sie machen, während sie drinnen unterm Christbaum lachen. Er würde ihnen sein Leben schenken, damit sie nur einmal an ihn denken.
Er ist so einsam und so schwach, er hofft so sehr auf die heilige Nacht und dass ein Engel ihn bewacht.
Denn wenn er geht, so ganz allein, hofft er dass doch jemand um ihn weint….
Dieses Jahr unter der Tanne liegt für die Tochter nun ein Nerz...
und draussen, einsam in der Kälte stirbt wahrenddessen ganz allein,
wieder ein gebrochenes Hundeherz…
Nach Jahren unterm Weihnachtsbaum, erlischt ein kleiner Hundetraum…
(Verfasser/in unbekannt)